Ruhe in Frieden

IMG_20130601_192719Hier liegt die „Leichenblume“ – auf gut Deutsch auch Titanenwurz – und der Grund, warum es uns in erster Linie ins Muttart Conservatory zog. Um genau zu sein, liegt die über 2m große und 100kg schwere Blume – oder was von ihr übrig blieb – dort nicht mehr. Sondern wurde entfernt. Das Gute daran, dass wir sie nicht zu sehen bekamen, war, dass wir nicht ewig Schlange stehen mussten, um ins Muttart zu kommen. Ihre Blüte ist nämlich eine der spektakulärsten Erscheinungen der Pflanzenwelt und war eine Premiere auf kanadischem Boden. Dementsprechend viele Besucher zog sie denn auch an (3.400, um genau zu sein). Aber wichtiger: Gut, dass wir sie nicht mehr zu riechen bekamen. Den hübschen englischen Namen hat die Blume nämlich daher, dass sie nach verrottendem Fleisch und Aas stinkt, wenn sie blüht. Was übrigens nur 24-36h der Fall ist – nach jahrelanger Hege und Pflege. Meine norddeutschen Leser haben vielleicht mit mir gemein, dass sie die Blüte einer dieser Pflanzen verpasst haben. Und zwar öffnete sich der Titanenwurz des Botanischen Gartens der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel am 23. März dieses Jahres – nach „nur“ 15-jähriger Zucht. Dank Internet können wir aber zumindest visuell an diesem Schauspiel Teil haben. Hier ein Zeitraffervideo der Blüte des Titanenwurz in Ohio.

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